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Reifendruck

Die Stabilität eines Reifens hängt neben der Grundkonstruktion und der Tragfähigkeit auch enorm von dem Luftdruck ab. Die benötigten Luftdrücke können je nach Reifen zwischen 1,9 bar und 2,2 bar variieren. Wichtig ist die genaue Einhaltung der für den jeweiligen Reifen angegebenen Werte. Kommt es durch unsachgemäße Behandlung zum Unterdruck oder zum Überdruck, wirkt sich das, je nach der Stärke der Abweichung von den zulässigen Werten, negativ auf die Stabilität, das Fahrverhalten und den Reifen aus.

Ist der Luftdruck zu gering walken die Reifen sehr stark. Da sich durch die dadurch resultierende innere Reibung die Karkassenlagen und Gürtellagen enorm erhitzen, kommt es zu einer Verschlechterung der Lenkpräzision und des Handlings. Unter Umständen löst sich die vulkanisierte Lauffläche bei großer Erhitzung ab. Dieser Zustand ist lebensgefährlich und muss unbedingt vermieden werden.
Ist der Luftdruck zu hoch verschlechtern sich das Kurvenverhalten, der Bremsweg und die Kilometerleistung um ein Vielfaches, da die Aufstandsfläche des Reifens zu gering ist.

Nur durch die korrekte Befüllung der Reifen, kann eine optimale Entfaltung der Fähigkeiten eines Reifens gewährleistet werden. Der Luftdruck sollte nur an einem kalten Reifen verändert werden. Grundsätzlich gilt dabei eine wöchentliche Kontrolle.






  Kawasaki Z1000


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